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Wird mein Job durch KI ersetzt? Der Test für Führungskräfte

Von Marcel Kuhn, Gründer Nordstern.Coach, 20 Jahre Persönlichkeitsentwicklung und Mentoring

3 Min. Lesezeit

Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt: Text ist KI-generiert. Redaktionell geprüft und freigegeben von Marcel Kuhn, matd ag.

Du liest die Nachrichten. Jede Woche ein neues Modell, eine neue Branche, die umgebaut wird. Und irgendwann, vielleicht abends allein im Auto, stellst du dir die Frage, die du im Meeting nicht stellst: Was ist meine Erfahrung in fünf Jahren noch wert?

Diese Frage ist berechtigt. Sie verdient eine nüchterne Antwort statt Schlagzeilen. Und sie hat eine zweite Hälfte, die selten gestellt wird: Wer steuert meine Neuausrichtung, die Entwicklung oder ich?

Was die Zahlen tatsächlich sagen

Das Weltwirtschaftsforum befragt für seinen «Future of Jobs Report» über 1'000 grosse Arbeitgeber mit zusammen mehr als 14 Millionen Beschäftigten. Die Ausgabe 2025 erwartet bis 2030 weltweit 170 Millionen neue Stellen und 92 Millionen wegfallende, unter dem Strich also 78 Millionen mehr. Fast 40 % der Fähigkeiten, die heute im Beruf gebraucht werden, werden sich bis dahin verändern (World Economic Forum 2025).

Das heisst: Es verschwindet weniger Arbeit, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Es verändert sich aber, wie gearbeitet wird, und zwar schneller als in früheren Umbrüchen. Wer sich darauf einstellt, gewinnt Spielraum. Wer abwartet, überlässt die Richtung anderen.

Eine seriöse Prognose für deinen persönlichen Job kann dir niemand geben, auch kein Online-Rechner. Was du bestimmen kannst, ist deine eigene Ausrichtung.

Dass diese Frage viele Männer beschäftigt, sehen wir auch in unserem Lifecheck: 42 % der Männer sagen, Selbstzweifel hielten sie zurück, und 53 % stehen mitten im Berufsleben (129 Männer, Ende Juli bis Oktober 2026). Die Unsicherheit trifft also Männer, die noch viele Berufsjahre vor sich haben und genau deshalb jetzt die Richtung setzen können.

Was KI übernimmt und was du steuerst

KI ist stark darin, Wissen abzurufen, Texte zu entwerfen, Muster in Daten zu erkennen. Damit verliert Fachwissen allein an Seltenheit. Was dagegen an Wert gewinnt, ist das, was du über Jahrzehnte aufgebaut hast und was sich nicht in einem Prompt abbilden lässt:

  • Urteil in unklaren Lagen: Entscheiden, wenn die Daten nicht reichen.
  • Verantwortung: Für ein Ergebnis geradestehen, vor Menschen.
  • Beziehungen und Vertrauen: Netzwerke, die über Jahre entstanden sind.
  • Richtung: Wissen, wofür man die neuen Werkzeuge einsetzt.

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Werkzeuge werden besser. Die Frage, wohin sie dich bringen sollen, beantworten sie nicht.

Selbsttest

Der Test für Führungskräfte: Routine oder Urteil, Beziehung, Richtung?

Vier Fragen, eine Minute. Der Test sagt nicht voraus, ob dein Job wegfällt, das kann kein Rechner seriös. Er zeigt, wie viel deiner Rolle Routine ist, die Werkzeuge übernehmen können, und wie viel Steuerung du heute schon in der Hand hast.

Deine Antworten bleiben in deinem Browser. Nichts wird gespeichert.

  1. 1. Wie viel deiner Arbeitswoche besteht aus Routine: Berichte, Auswertungen, Standardtexte, Abstimmungen nach Schema?
  2. 2. Wie viel deiner Woche verbringst du mit Urteil und Beziehung: Entscheiden ohne volle Datenlage, Menschen führen, Vertrauen aufbauen?
  3. 3. Wie konkret ist dein Bild davon, wo du beruflich in fünf Jahren stehen willst?
  4. 4. Wie oft nutzt du KI-Werkzeuge selbst, um Routine abzugeben?

Beantworte alle Fragen, dann siehst du deine Auswertung.

Neuausrichtung als Person, nicht nur fachlich

Viele reagieren auf den Umbau mit einem Kurs: Prompting, ein Zertifikat, ein Webinar. Das ist sinnvoll, aber es beantwortet die grössere Frage nicht. Fachlich nachzuziehen hält dich auf dem Laufenden. Die Richtung bestimmst du damit noch nicht.

Albert Bandura hat gezeigt, dass Zutrauen in die eigene Wirksamkeit vor allem aus eigenen Erfolgserlebnissen entsteht (Bandura 1977). Kontrolle kommt also nicht vom Lesen über die Zukunft, sondern vom ersten kleinen Schritt, den du selbst gehst. Drei Fragen helfen dabei:

  1. Was ist mein Kern? Wofür stehe ich, unabhängig von Titel und Branche?
  2. Wohin will ich? Wie soll meine Arbeit in fünf Jahren aussehen, mit welchen Menschen, in welchem Rhythmus?
  3. Was ist der nächste Schritt? Ein Gespräch, ein Experiment, ein Werkzeug, das ich diese Woche ausprobiere.

Wo Nordstern.Coach ansetzt

Nordstern.Coach ist ein Navigationssystem für genau diese Neuausrichtung, und zwar in zwei Teilen. Zuerst die Lebensvision: dein Zielbild, in deinen eigenen Worten, unabhängig von Titel und Branche. Dann die Wunschkaskade: Daraus legt dir der Coach Jahres-, Quartals- und Wochenwünsche vor und schlägt dir Tagesziele vor; du entscheidest, was du übernimmst (Hilfe-Blatt «So arbeitet Nordstern»). So holst du die Kontrolle über deine Ausrichtung zurück. Statt den Schlagzeilen hinterherzulaufen, arbeitest du jeden Tag an deinem eigenen Kurs. Und das Werkzeug dafür ist selbst eine KI, die du für dich arbeiten lässt.

Der erste Schritt ist der Lifecheck: acht Lebensbereiche, fünf Minuten, und am Ende ein erster Entwurf deiner Lebensvision.

Mehr Themen für Männer, die viel tragen, findest du auf unserer Seite Für Männer.

Quellen

Wo stehst du gerade in deinen acht Lebensbereichen?

Den ganzen Lifecheck machen8 Lebensbereiche · 5 Minuten